Die Angelszene mal "Backstage"

Alles "Rund" um die Angelwelt..Menschen, Szene, Interviews, Firmengründungen & Hintergründe


Dennis Siever alias "Stramme Leine" im Interview

"Stramme Leine"...Dennis Siever im Fokus

Moin liebe Raubfisch-Freunde,

unser Freund Dennis hat sich die Zeit genommen uns ein paar Fragen zu beantworten. Wir kennen Dennis jetzt ca. 2 Jahre und von Anfang an war er uns sofort sympathisch (Dennis und Marc kommen beide aus Bochum und sind natürlich VFL Fans). Er ist ein absoluter Allround Angler der gerne neue und alte Sachen probiert. Sein YouTube Kanal "Stramme Leine" ist auf jedenfall sehenswert und gerade für Neulinge sehr lehrreich!

A.S.S.-Team: Wie bist du zum Angeln gekommen? Was fasziniert dich daran?
Dennis Siever: Mit dem Angeln habe ich dank zweier Personen schon ganz früh begonnen. Zum einen war mein Vater passionierter Friedfischangler, der mich schon als Kind mit an den Rhein-Herne-Kanal nahm. Hier fing ich auch meine ersten eigenen Fische - ein kleines Rotauge und kurze Zeit später einen kleinen Aal. Als Erinnerung an diesen Tag dient mir bis heute eine große Narbe am Daumen. An diesem Tag schnitzte ich mit einem Messer an einem Stock herum. Allerdings in die falsche Richtung... Die zweite Person, die mich mit dem Angelvirus infizierte war mein Großonkel, der einen eigenen Forellenteich hatte. Logisch, dass ich hier nicht anders konnte, als Forellen zu fangen.
In meiner Pubertät trat das Angeln dann etwas in den Hintergrund, ehe ich mit Anfang 20 (vor 12 Jahren) wieder aktiver wurde. Zunächst nur auf Friedfisch. Nach dem glücklichen und unerwarteten Fang eines Hechts auf einen eingekurbelten Wurm ergriff mich jedoch das Raubfischfieber. Heute bin ich ehrlich gesagt ein Allrounder, auch wenn ich ca. 80% meiner Angeltage auf die Raubfischjagd gehe. Hierzu habe ich auch ein Buch geschrieben ("Spinnfischen - Einstieg in die bunte Welt der Kunstköder).
A.S.S.-Team: Was ist dein Lieblings-Raubfisch und wieso?
Dennis Siever: Wie bei so vielen Raubfischanglern, so steht auch bei mir der Barsch auf Platz 1. Egal wie groß sie sind, so sind sie meistens wunderschön anzusehen. Ihre Streifen, die roten Flossen, die Aggressivität bei der Jagd - faszinierend. Ich weiß gar nicht, wie oft mich Barsche noch im letzten Moment vor einem Schneidertag gerettet haben. Mein zweitliebster Fisch ist eher ungewöhnlich, aber ich bin ein großer Fan von dicken Döbeln. Das Angeln mit Crankbaits auf Dickköpfe gehört auf jeden Fall zu den Sachen, die ich besonders gerne mag.
A.S.S.-Team: Hast du ein Lieblingsgewässer? Gehst du auch im Ausland angeln? Wenn ja was gefällt dir dort besser als in Deutschland?
Dennis Siever: Obwohl die Ruhr als mein Hausgewässer sicherlich mit zu meinen Lieblingsgewässern gehört, ist ein kleiner Fluss in Bayern ganz weit vorne - die Eger im Ries. Hier verbringe ich in der Regel jeden Urlaub und der kleine Fluss hat mit kapitalen Döbeln und Barschen genau den Fischbestand, den ich so schätze. Außerdem gehen dort auch regelmäßig schöne Karpfen und Aale ans Band; mit ganz simplen Methoden.

Ansonsten schätze ich die Gewässer in Holland sehr. Dank des Vispas ist das Angeln an 95% der Gewässer problemlos und günstig möglich. Außerdem haben die Holländer eine viel positivere und offenere Haltung dem Angeln gegenüber. Schon oft wurde mir von Spaziergängern und Autofahrern zugejubelt, wenn die Rute krumm war. Das gefällt mir.

A.S.S.-Team: Du nennst dich ja "stramme Leine" und machst Angelfilme auf YouTube. Was ist deine Motivation für diese Filme?

Dennis Siever: Für mich ist ein Angelfilm wie ein Blick ins Fotoalbum. Ich erinnere mich gerne an alte Angeltage und ein Film darüber fängt die Eindrücke des Angelns besser ein, als alles andere. Ich habe früher schon Filme für eine Angelschule erstellt. Irgendwann hatte ich große Lust darauf, mein eigener Chef in Sachen Videos zu sein. So entstand mein Kanal.

A.S.S.-Team: Bist du Teamangler? Wenn ja, wie wird man Teamangler?

Dennis Siever: Jo, ich bin Teamangler bei IronClaw und Galaxykayaks. Wenn man unbedingt Teamangler werden möchte, so sollte man sich im Klaren darüber sein, dass man auch etwas für die Firmen tun muss. Hierzu gehören nicht nur die schönen Dinge wie Fangfotos oder Videoclips. Messen in ganz Deutschland sowie das Erstellen von Katalogtexten etc. gehören auch dazu. Wenn man nicht irgendwann von Firmen angesprochen wird und sich selbst für eine Firma empfehlen möchte, dann sollte man sich im Vorfeld auf die Produkte einer Firma konzentrieren und diese mithilfe seiner sozialen Netzwerke bewerben, vielleicht auch die jeweilige Firma darüber informieren. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man immer authentisch bleibt und es nicht mit der Werbung übertreibt. Das Internet vergisst nichts und ein schlechter Ruf ist nur schwer wieder zu bereinigen.

A.S.S.-Team: Was sind deine anglerischen Pläne/Träume für die Zukunft?
Dennis Siever: In erster Linie würde ich mich freuen wenn ich es schaffe, meine beiden Söhne mit dem Angelvirus zu infizieren. Ansonsten würde ich mich über einen guten Wachstum meines Kanals freuen und mir den Traum vom ein oder anderen Fisch im Ausland ermöglichen - GT, Thunfisch, MahiMahi, Heilbutt etc. ...
A.S.S.-Team: Du bist auch Buch-Autor. Wie schwer war die Umsetzung? Wie lange hast du dafür gebraucht?
Dennis Siever: Puuuh, das war echt anstrengend. Das Schreiben an sich fällt mir leicht, aber die Formatierung für das Buch fiel mir tatsächlich schwer. Insgesamt hat vom ersten Wort bis zum gedruckten Buch bestimmt alle über 1 Jahr gedauert. Und trotzdem - das nächste Buch ist bereits in Planung.
A.S.S.-Team: Vielen Dank Dennis für das Interview!! Wir wünschen dir und deiner Familie alles Gute. Wir sehen uns hoffentlich bald wieder!! Tight Lines
Dennis Siever: Ja klar Männers!! Danke euch und bis bald am Wasser.

Angelmesse Dortmund am 03.02.18


CS-Customrods Rutenbau

Wir hatten Besuch von Sascha Collet am Sorpesee. Sascha ist der deutsche Vizemeister im Custom Rutenbau 2017 und Inhaber der Firma CS-Customrods, leidenschaftlicher Angler und ein Experte auf dem Rutensektor. Wir nutzten die Gelegenheit ein Interview für euch zu führen.....

Benny hat sich eine neue Forellen/Barschrute von CS bauen lassen, wir werden 2018 darüber Berichten.

Sascha Collet,

"33 Jahre aus dem schönen Hunsrück. Mein Hausgewässer ist die Mosel. Dort angel ich am liebsten auf Raubfisch, aber auch ein gepflegter Ansitz im Sommer lasse ich mir nicht nehmen. Zu einer meiner Lieblingstechniken zählt das UL-Angeln und das Angeln mit Schwimmbrot. Ich hatte nie die Rute in der Hand, die mich zufrieden stellte. Durch einen Freund kam ich zum Rutenbau und das Bauen wurde zur Leidenschaft, weil es nicht viele Ruten auf dem Markt gibt, die einer Customrute das Wasser reichen können. Perfekt ausbalanciert und durch die hochwertigen Komponenten, sind der Fantasie und Gestaltung keine Grenzen gesetzt."

A.S.S.-Team: Hallo Sascha, schön das du Zeit hast ein paar Fragen zu beantworten. Erzähle etwas darüber wann du mit den Rutenbauen angefangen hast und wie es zu CS-Customrods gekommen ist....

Sascha Collet: Ich war auf der Suche nach meiner absoluten Lieblingsrute. 2014 machte ich meinen Angelschein und ich wollte unbedingt das Spinnfischen erlernen. Meine damalige Rute war mir zu kopflastig. Ich hatte mit ihr meinen ersten Zander gefangen, aber irgendwie fehlte mir etwas. Bei einem Angelausflug mit einem Freund, zeigte er mir seine neue Rute von einem Rutenbauer. Ich war buff. Was ein geiles Gerät. Die Optik und die Haptik. Ich hatte echt zittrige Hände als ich die Rute gehalten habe. Perfekt ausbalanciert war sie noch dazu. Einfach

genial. Er erwischte dann an dem Abend einen 90er Zander und ich wusste so ein Teil brauch ich auch. Hab mir den Namen geben lassen und vereinbarte einen Termin mit dem Erbauer. Bei unserem Treffen zeigte er mir einige seiner Werke, ich war echt begeistert. Ich wollte meine damalige Rute “tunen” lassen. Das heißt optimale

Ringgrößen, Ringabstände und vor allem ausbalanciert. Es gibt nix schlimmeres, als eine Rute die nicht ausbalanciert ist. In dem Gespräch stellte sich heraus, dass dieses “Tunen” mehr kosten würde, als die Rute mich im Laden gekostet hat. Er bot mir eine bereits aufgebaute zum Testen an und ich nahm dankend an. Beim ersten Angeln war es um mich geschehen. Die Rückmeldung des Köder, Vibrationen und der Bodenkontakt. Einfach Wahnsinn. Natürlich einigten wir uns schnell auf einen Preis und das Teil war mein. Doch es war noch nicht das was mich zufrieden stellte. Der Vorgriff war mir persönlich zu lang, die Rute mit ihren 2,20 m zu kurz und das Wurfgewicht passte noch nicht ganz. Ich fragte ihn also was mich eine neu aufgebaute Rute kosten würde. Leider überstieg es damals meinen Geldbeutel. Gerade gebaut war da nicht so viel Spiel drin, für solch schöne Teile. Ich fragte ihn was mich den eine Rute kosten würde, die ich selber aufbauen würde? Er sagte mir dann, nur das Material und die Zeit. Da die Meisterschaft vor der Tür stand bot er mir an mich dorthin mitzunehmen. Ich nahm natürlich auch das Angebot an. Die deutsche Rutenbau-Meisterschaft findet jedes Jahr in Handzell in Bayern statt. Dort lernte ich viele nette Leute kennen. Die aufgebauten Ruten, waren der Hammer. Was es da für unbegrenzte Designmöglichkeiten gibt, konnte ich mir nicht vorstellen. Während der Meisterschaft erhielt ich Einblicke wie eine Rute von Anfang bis Ende aufgebaut wird. Karl Bartsch, der Ausrichter und gleichzeitig auch Besitzer des, “Schlupfloch”, so heißt seine Rutenbaulehrwerkstatt in der die Meisterschaft statt findet, gab mir eine

Unterricht in Sachen Rutenbau. Natürlich kaufte ich gleich für meine ersten Ruten meine Komponenten ein. Ich dachte es sei für mich schon ein tolles Erlebnis gewesen, da machte ich die Rechnung ohne die anderen. Es gab zu dieser Meisterschaft einen Wettbewerb, in dem 10 Xzoga Blanks (das ist der Rutenrohling) verlost wurden. Am Abend zuvor wurde ich so lange bearbeitet, bis ich mich bereit erklärte mit zumachen. Natürlich wurde mein Name gezogen. Na gut ich nahm die Herausforderung an. Ich bekam von einigen Hilfe die mir das “eingebrockt “ hatten, aber es lief gut und ich wurde 8ter von 10 Teilnehmer. Das waren meine Anfänge. Ich baute am Anfang nur für

mich. Eine Barschrute, meine Zanderrute usw. Natürlich gab es auch Rückschläge und es lief oft Sachen schief. Bzw machte typische Anfängerfehler. Da war ich froh meinen Mentor Konstantin zu haben. Er steht mir heute noch ab und an mit Rat zur Seite. Doch er ist es auch, der mich zu dem guten Rutenbauer hat entwickeln lassen, der ich heute bin. Sein Standard war mein Antrieb immer besser zu werden. Es kamen dann Freunde auf mich zu denen ich Ruten aufgebaut habe und mir die Chance gaben, ihnen eine zu bauen. Leider konnte ich nicht an der

Meisterschaft 2016 teilnehmen, da unser Nachwuchs unterwegs war.

Anfang 2017 entschloss ich mich dann zur Gewerbeanmeldung. Ich wollte Werbung machen dürfen und mich offiziell als Rutenbauer nennen. So entstand dann CS Customrods. Ein cooles Logo musste noch her und eine ehemalige Schulkameradin und ich zeichneten mein Logo. Die Rute symbolisiert das “C” und die Schnur das “S” meiner Initialen. Als Fisch kam der Schwarzbarsch drauf, da ich von diesem kampfstarken Fisch, nach dem Zander völlig fasziniert bin. Das Logo wurde dann noch um das Rutenbau by Sascha Collet ergänzt um das Ganze halt noch besser zu verdeutlichen was ich mache. Mittlerweile komme ich auf über 20 Ruten, die sich teilweise auf die ganze Bundesrepublik verteilen und eine hat sogar den Weg nach Österreich gefunden. Ich habe zu einigen Leuten Kontakt und habe sehr positive Resonanzen erhalten, was mich natürlich sehr stolz macht. Das Jahr 2017 sollte noch besser für mich werden. Ich nahm an der Qualifikation zur deutschen Rutenbau-Meisterschaft teil und wurde auch eingeladen. Nach knapp 2 Jahren, war es für mich ein großer Erfolg mich mit bereits gestandenen Rutenbauer messen zu können. Das bauen auf Zeit ist nicht für jeden was. In 10 h sollte die perfekte Rute aufgebaut werden. Ich packte es gerade so. Doch es hat sich gelohnt und ich wurde Vizemeister 2017. Wahnsinn!! Ich kann es heute noch kaum glauben. Für nächstes Jahr möchte ich natürlich einen Platz weiter oben stehen. *lach* Das ist so im großen und ganzen wie ich zum Rutenbau gekommen bin.

A.S.S.-Team: Wie bist du zum Angeln gekommen?

Sascha Collet: Als Kind bin ich öfter mit meinem Vater Forellen angeln gefahren oder an der Mosel. Als sich meine Eltern trennten und wir weg zogen, konnte ich noch mit meiner Mutter und dem Stiefvater angeln gehen bis ich 15

Jahre wurde. Da hätte ich den blauen Schein machen müssen, doch Roller fahren, Freunde und Mädels waren da interessanter. Im Jahr 2014 hatte ich einen Arbeitsunfall und ab dem Zeitpunkt änderte ich einige Dinge in meinem Leben. Ich konnte meinen freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr nicht mehr ausüben, auf Grund des Unfalls, der mir sehr auf die Psyche geschlagen war. So brauchte ich etwas um die Gedanken abschalten zu können. Da kam es gelegen, dass zu der Zeit bei uns ein Vorbereitungskurs zur Fischerreischeinprűfung startete. Teilnahme und bestanden. Seitdem bin ich dem Raubfischangeln verfallen, aber auch UL und Schwimmbrot angeln haben ihren Reiz. ;)

A.S.S.-Team: Was ist Dein liebster Raubfisch und wieso?
Sascha Collet:
Der Zander. Einfach eine Laune der Natur. Unsere zickigen Flußbewohner.

A.S.S.-Team: Kurze Fragen-Kurze Antwort-Lieblingsköder?

Sascha Collet: Köder der Kunstköderschmiede Moll. Egal ob Hardbait oder Gummifisch. Einfach klasse die Teile.

Aber auch die gängigen Herstellern kommen zum Zug. Muss halt auch flexibel bleiben.

A.S.S.-Team: Lieblingsgewässer?
Sascha Collet: Mosel und Bostalsee

A.S.S.-Team: Deine größten Süßwasser Räuber?
Sascha Collet:
Hecht 107 cm,Zander 91 cm, Barsch 45 cm
A.S.S.-Team:
Vielen Dank Sascha für das Interview! Wir sehen uns 2018 wieder und dann "peitschen" wir deine Ruten am Wasser!!


Stephan Gockel "Raubfisch Total"

Stephan Gockel

Angelprofi mit "Leib und Seele"

Alter 41 Jahre/ glücklich verheiratet

Gründer und Geschäftführer von " www.zander-guide.de"

-Produktentwickler und ständiger Verlagsmitarbeiter Blinker/Esox und Angelwoche u.v.m.

-Angler aus Leidenschaft

Heute (02.04.2017) war ich zu Besuch bei Stephan Gockel, einen der bekanntesten Guides in Europa. Stephan ist Angler aus Leidenschaft, Produktentwickler, Tester, Redakteur und ein Vollprofi in der harten Angelbranche!

Besucht mal seine Internetseite:

www.zander-guide.de

Marc: Hallo Stephan, wann und wo hast du mit dem Angeln begonnen?

Stephan Gockel: Hallo Marc........mit 5 Jahren habe ich am Diemelsee angefangen zu Angeln. Damals mit der Stippe auf Barsch und Weißfisch. Auch mein erstes Boot hatte ich am See. Ich konnte schöne Hechte und dicke Barsche fangen. Das hat mich dann zu meiner Leidenschaft, das Raubfisch Angeln gebracht.

Marc: Ja klasse, der Diemelsee war auch mein Hausgewässer für viele Jahre! Ist ein wirklich schöner See. Was sind deine Lieblingsraubfische?

Stephan Gockel: Zander und Barsch!! Ich liebe die harten Bisse beim Vertikal-Angeln, aber auch das Topwater fischen auf Barsch ist einfach faszinierend.

Marc: Was sind deine schönsten Erlebnisse beim Angeln?

Stephan Gockel: Ganz klar die leuchtenden Augen bei meinen Guiding Gästen, wenn ein guter Fisch gefangen wird!! Oder bei den Kindern an Bord, die Freude und der Stolz über den gerade erkämpften Fisch!! Das motiviert mich auch bei schlechten Wetter und miesen Beißverhalten alles für meine Gäste zu geben.

Was auch immer wieder schön ist, auf einen selbst entwickelten Köder den 1. Biss zu bekommen.

Marc: Wann und wie bist du Vollprofi geworden? Erzähle uns ein wenig von der Anfangszeit, wie schwer war es z.B. Sponsoren zu finden?

Stephan Gockel: Die Idee meine Leidenschaft zum Beruf zu machen kam nicht von jetzt auf gleich!! Mein Hobby wurde immer Zeitaufwändiger und ich konnte meine Ziele kaum nebenbei umsetzten. Durch viel Fleiß und Einsatz wurden dann "Firmen" auf mich aufmerksam und sprachen mich an. Aber das hat viele Jahre gedauert!!

Marc: Was sind deine Pläne für die Zukunft? Sind noch mehr eigene Köder in Planung?!

Stephan Gockel: Ich möchte da nicht so viel Erzählen.........,ist noch nicht spruchreif, aber es wird getestet!! Jupp und Frieda bekommen noch zusätzliche Farben!

Marc: Vielen Dank Stephan für das nette Gespräch!! Wir kommen dich mal auf der "Golactica" besuchen.

Stephan Gockel: Vielen Dank und bis bald.


"Toba Bootszubehör"- Torsten Barnebeck

Torsten Barnebeck

Gründer und Geschäftsführer "Toba Bootszubehör"

Angler und "Tüftler" aus Leidenschaft

Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau- Konstrukteur

Stadt: Werne

Alter: 33

Auf der Messe in Dortmund trafen wir am DHC Stand den Geschäftsführer von Toba-Bootszubehör Dipl. Ing. Torsten Barnebeck. Wir nutzten natürlich die Gelegenheit ein kleines Interview zu führen.......... Was?!! Ihr kennt Toba noch nicht?! Torsten hat sich zum Ziel gesetzt sehr hochwertige und langlebige Spitzenprodukte für uns Angler zu entwickeln. Guckt mal auf seine Internetseite.........ein Traum für jeden Bootsangler.

toba-bootszubehoer.de

A.S.S.-Team:  Hallo Torsten! Schön das wir dich am DHC Stand treffen und du Zeit hast für unsere User. Wann hast du angefangen zu Angeln?

Torsten Barnebeck: Hallo!! Ja klar habe ich Zeit für Euch! Angefangen zu Angeln habe ich mit 3 Jahren. Mein Onkel hat mich mit genommen.

A.S.S.-Team: Was ist dein Lieblings-Räuber und wieso?

Torsten Barnebeck: Ganz klar der Hecht! Er ist in fast allen Gewässern zu Hause und wächst zu kapitalen Größen ab. Ich finde den Hecht einfach Faszinierend....

A.S.S-Team: Dein schönstes Erlebnis beim Angeln?

Torsten Barnebeck: Der Fang meiner ersten maßigen Seeforelle auf der Biggetalsperre....78cm und 13 Pfund

A.S.S.-Team: Wow!! Ein Traumfisch!! Petri Heil Torsten!! So jetzt noch ein paar kurze Fragen. Lieblingsköder?, Lieblingsgewässer?, Hecht PB?

Torsten Barnebeck: Castaic Swimbaits, Möhnetalsperre und Hecht 103cm

A.S.S.-Team: Vielen Dank Torsten und noch viel Spaß auf der Messe.........

Torsten Barnebeck: Vielen Dank und bis bald!!


About Stephan Frey & Petri Clothing

Stephan Frey

Gründer und Geschäftsführer von Petri Clothing

Angler aus Leidenschaft

Berufstätig

Stadt: Bobingen

Alter: 31

 

A.S.S-Team: Hallo Stephan! Vielen Dank das du dir Zeit genommen hast für uns und unseren Lesern. Erzähle uns etwas über Dich.

Stephan Frey: Angefangen hat bei mir wie bei so vielen von uns alles im Kindesalter. Mein Vater ist begeisteter Spinnfischer und hat mich schon als kleinen Knirps mit ans Wasser genommen. Da kam dann bald das Eine zum Anderen. Kaum hatte ich den Fischereischein war ich jede freie Minute nach der Schule am Wasser. Die liebe zur Fischerei ist mir bis heute geblieben, wie auch einige gute Freunde mit denen man sich regelmäßig zum Angeln trifft, um einfach Spaß zu haben oder den Arbeitsstreß hinter sich zu lassen.

A.S.S-Team: Und wer ist auf die Idee mit Petri Clothing gekommen?

Stephan Frey: An einem Angeltag im Frühjahr beim Barsch zocken ist dann das Gespräch auf Mode gekommen und das es keine Klamotten für Angler gibt die uns so richtig ansprechen.

Wir haben uns dann zusammengesetzt und unserer Kreativität freien Lauf gelassen. Das Ergebnis seht Ihr jetzt vor Euch. Für uns war das Ganze ein riesiges Abenteuer, von den ersten Entwürfen bis zum ersten fertigen Shirt, das wir in der Druckerei in der Hand gehalten haben.

A.S.S-Team: Uns gefallen die ersten Sachen sehr gut! Wir sind gespannt was noch alles kommt!! Respekt!! Noch viel Erfolg und immer eine stramme Leine! Vielen Dank Stephan!!

Infos über Petri Clothing:

petri-clothing.de